Loom Komplettlösung und Spieletipps Verfasst am: 22.02.2009, 20:44
Gespannt auf das Zusammentreffen mit den Ältesten, mache ich mich auf den Weg in das Dorf- Was sie wohl von mir wollen, frage ich mich, während ich den steilen Bergpfad hinabgehe- Es muß wohl etwas mit meinem Geburtstag zu tun haben, denke ich mir, als ich die Kammer des Webstuhls betrete.
Da die Ältesten gerade in ein hitziges Gespräch vertieft sind, halte ich mich vorerst im Hintergrund und lausche- Nach einer Weile stelle ich überrascht fest, daß sich das Gespräch um meine Person dreht, und er.fahre einige sehr interessante Dinge. Doch damit nicht genug, kurz darauf geschieht etwas Unglaubliches: Ein großer weißer Schwan bricht durch das Kathedralenfenster und verzaubert alle anwesenden Personen in Schwäne und fliegt mit ihnen davon. Nur ein zurückgelassener Weberstab und das Ei, in welches die gute alte Hetschel verwandelt wurde, zeugen von der ehemaligen Anwesenheit der Ältesten. Mit dem Stab gelingt es mir, Hetschel aus dem Ei zu befreien und ein wenig Licht in diese mysteriöse Angelegenheit zu bringen.
Nachdem ich die Kathedrale verlassen habe, stelle ich fest, daß anschei.nend alle Dorfbewohner verschwunden sind. Auf meiner Suche nach weiteren Webern finde ich im Dorf drei mehr oder weniger nützliche Sprüche- Doch allmählich stelle ich fest, daß ich tatsächlich der einzige Weber bin, der von der Katastrophe verschont wurde.
Da die Insel verlassen ist, beschließe ich, sie zu verlassen und auf dem Festland die Antwort auf meine Fragen zu suchen- Nachdem ich auf dem Friedhof einen wichtigen Hinweis und nicht weit entfernt einen weiteren Zauberspruch finden konnte, gelingt mir die Überfahrt mit Hilfe eines einfachen Floßes in Form eines Baumstammes- Auf hoher See treffe ich auf einen scheinbar unüberwindlichen Wirbelsturm- Durch einen kleinen Trick läßt sich der Sturm jedoch schnell bändigen, so daß ich am Strand anlegen kann.
Meinem Instinkt folgend, begebe ich mich zunächst nach Westen und treffe in dem Wald auf ein paar Leute, die der Gilde der Schäfer angehö.ren- Durch einen Unsichtbarkeitsspruch konnten sie mich unbemerkt umzingeln und mir den weiteren Weg nach Westen versperren- Da ich die Schäfer nicht von meinen guten Absichten überzeugen kann und sie von meiner Weberkraft auch nicht sonderlich überzeugt sind, bleibt mir nur noch der Weg nach Norden in die Kristallstadt.
Beim Erkunden der Stadt entdecke ich in einem Raum eine sonderbare Kristallkugel, die ich mir ganz gerne von nahem anschauen würde- Der Weg zur Kugel führt durch den Turm, doch die Arbeiter weisen mich ab- Mit Hilfe des eben gelernten Unsichtbarkeitsspruchs gelingt es mir allerdings,,unbemerkt an den beiden vorbeizuschleichen und mir dabei die Sense anzuschauen. Die Kugel schließlich scheint auch besondere Fähigkeiten zu haben: Sie gewährt einen Einblick in die Zukunft und zeigt unter anderem einen Weg, die Schäfer im Wald zu überwinden- Ich mache mich sofort auf den Weg nach Westen in den Wald und treffe wie gewohnt auf die Schäfer- Diesmal habe ich jedoch den richtigen Spruch parat und kann sie überzeugen.
Anschließend treffe ich auf ein paar Schafe. die mir einen neuen Spruch verraten, und wenig später treffe ich auf ein Dorf- Dort werde ich bereits erwartet- Fälschlicherweise hält man mich für einen gesandten Zauberer, der die Schafherde vor den Angriffen eines Drachen retten soll. Mein Einfall, die Schafe einfach verschwinden zu lassen, indem ich sie wie die Wiese grün einfärbe, scheint mir zunächst schlichtweg genial. Als der Drache jedoch mich anstelle eines der Schafe ergreift und in die Lüfte entführt, bedauere ich bereits meine Tat.
Glücklicherweise stellt der Drache bald darauf fest, daß ich doch ein bißchen zu wenig Fleisch auf den Rippen habe, um als anständiges Mahl zu dienen. Obwohl der Drache sich nicht mehr für mich zu interessieren scheint, schläfere ich ihn vorsichtshalber ein und überlege, wie ich den Haufen samt Drache beiseite schaffen kann, um dahinter den vermuteten Ausgang aus der Höhle zu finden- Während ich fasziniert die aus der Nase des Drachen steigenden Rauchwolken beobachte, kommt mir die rettende Idee: Ich verwandele den Goldberg in einen großen Heuhaufen und hoffe, daß er sich durch den Atem des Drachen entzündet. Nach einer Weile geht mein Plan auf, und der ganze Heuhaufen steht in Flammen- Seltsam, ich dachte immer, Drachen haben eine Vorliebe für das Feuer- Dieser wohl nicht, denn er fliegt aufgescheucht auf und davon.
Nachdem sich die Flammen gelegt haben, Kommt der vermutete Durchgang zum Vorschein. In der Dunkelheit des Höhlenlabyrinths wende ich den nützlichen Nachtvogelspruch noch einmal an- Tief unten finde ich einen unterirdischen See, der wie ein riesiger Spiegel wirkt. Meinem Instinkt folgend, entleere ich das Becken mit dem passenden Spruch. Auf dem Grund finde ich dann auch tatsächlich einen Gegenstand: eine weitere Wahrsagekugei, mit der ich wieder einen kurzen Blick in die Zukunft werfen kann Nachdem ich eine ganze Weile ir. dem Höhlensystem her
umgeirrt bin, finde ich schließlich den Ausgang und gelange kurz darauf an eine Schlucht, die ich mit Hilfe einer selbstangelegten Steinbrücke überquere.
Nach einer geraumen Zeit nähere ich mich der Festung der Schmiede Da ich nicht weiß, wohin ich sonst gehen sollte, versuche ich- Einlaß in die Festung zu bekommen. Man weist mich ab und belehrt mich, daß nur Mitglieder der Schmiedegilde Zutritt haben- Mit dem Spiegelspruch nehme ich also die Gestalt des Jungen auf dem Friedhof an und gelange auf diese Weise in die Festung- Leider sperrt man mich ein und nirnmt mir den Weberstab ab. Des Stabes beraubt und hilflos lege ich mich auf das Stroh und schlafe sogleich ein.
Als ich aufwache, muß ich zu meiner Überraschung feststellen, daß ich meine ursprüngliche Gestalt wieder angenommen habe- Komisch, was ist nur passiert, während ich schlief? Nanu, mein Zauberstab ist ja auch wieder da! "Was ist nur passiert," frage ich mich erstaunt- Mit Hilfe des Stabes gelingt es mir leicht, die Tür zu öffnen.
Neugierig folge ich den Hammerschlägen und komme in einen großen Raum, in dem sich drei Personen befinden- Zwei sind Schmiede, der dritte dagegen der Bischof, den ich auch schon einmal in der Kristallstadt gesehen habe- Seltsam, daß ich ihn auch hier wieder treffe- Ich werde ihn beim Gespräch belauschen- Hm, dieser Typ will anscheinend einen Krieg anzetteln, und er ist hier, um ein paar Waffen einzukaufen- Das muß ich verhindern, nur wie? Mal sehen, was er sagt, wenn ich das letzte Schwert stumpf und unschädlich mache- Dazu muß ich nur auf einen ru-higen Moment warten und dann den Schäferspruch rückwärts abspielen.
Der Bischof war so verärgert über meine Einmischung, daß er mich so.gleich auf seine Burg verschleppt hat- Dank meines Weberstabes war es natürlich kein Problem, die Tür des Käfigs, in den er mich gesteckt hatte. zu öffnen- Leider hatte der Bischof auf diese Tat nur gewartet, mir den Weberstab danach abgenommen und seinen Gehilfen beauftragt, auf mich aufzupassen- Durch eine kleine Abmachung mit dem Gehilfen kam ich dann jedoch recht schnell wieder frei und begab mich auf die Suche nach dem Bischof und meinem Weberstab, bevor ein Unglück passieren würde.
Ich kam leider zu spät- Der wahnsinnige Bischof hatte bereits seinen Plan wahr gemacht und einen Dämon aus der Zwischendimension herbeige.rufen- Dieser Dämon ließ sich jedoch nicht kontrollieren, wie Mandible es sich erhofft hatte, und tötete den Bischof, anstatt sich in seine Dienste zu
stellen. Durch diesen Umstand wurde ich den Bischof los und erhielt meinen Weberstab zurück, doch mußte ich mich nun um den wildgewordenen Dämon kümmern- Ich folgte ihm mehr oder weniger freiwillig in die Zwischendimension.
Die Spur, die der Dämon zurückließ, war wirklich nicht zu übersehen. Tod und Zerstörung begleiteten seinen Weg- Ich konnte zwar sämtliche Toten mit Fleeces Heilspruch wieder ins Leben zurückrufen und die Dimensionslöcher schließen, doch mußte der Dämon endgültig gestoppt werden. Hier in dem Zwischenraum traf ich dann auch auf den großen weißen Schwan und erkannte in ihm meine Mutter- Bevor ich mich ihr jedoch anschließen konnte, mußte ich mich dem Dämon stellen, der nun auch die Insel Loom heimsuchte. Das große Zusammentreffen sollte in der Kathedrale des großen Webstuhls stattfinden.
Der Webstuhl selbst half mir, den Dämon zu besiegen: In seinen Kettfäden hallten sämtliche Töne und Zaubersprüche nach, die der Dämon erklingen ließ, so daß es ein leichtes für mich war, die Sprüche zu wiederholen und ihre Wirkung aufzuheben. Nachdem ein günstiger Augenblick gekommen war, zerteilte ich das Raumgewebe und entkam in die Zwischendimension, wo die Schwäne bereits auf mich warteten. Ich wußte, daß es keinen anderen Weg gab, als ihnen zu folgen- So wurde ich denn einer der Ihren und nahm ihre Gestalt an, um mit ihnen zu fliegen- Endlich hatte ich meine Bestimmung gefunden. _________________